Medientreffpunkt Mitteldeutschland


Tablets – Wie berechenbar ist das Zukunftsgeschäft?

Zeitungen auf Tablets – die Suche nach dem zahlenden Leser geht weiter

Leipzig, 4. Mai 2011 – Zeitungsverlage sehen im iPad und den Tablet-Computern eine neue Chance, mit Journalismus wieder Erlöse zu erwirtschaften. Nach vielen gescheiterten Versuchen, journalistische Angebote auch im Netz endlich kostenpflichtig zu machen, bleiben die Verlage aber vorsichtig. Ob Tablets die Zeitungen der Zukunft sind, beurteilten die Experten auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig zurückhaltend. Romanus Otte, Manager bei WELT ONLINE, warnte davor, die Geräte zu überschätzen. Gleichwohl zeigt er sich zuversichtlich, neue, auch zahlungsbereite Nutzer zu finden. Stefan Plöchinger, Chefredakteur bei sueddeutsche.de verwies dabei auf die noch kleine, „spitze Zielgruppe“ von Tablet-Käufern. Sie seien eine Chance, aber wohl nicht die einzige Lösung.
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Medien-Apps – Monetarisierung und Marketing

Medienunternehmen setzen große Hoffnungen in Apps

Leipzig, 3. Mai 2011 – Private wie öffentlich-rechtliche Medienunternehmen setzen große Hoffnungen in Applikationen für mobile Endgeräte. Dabei sind die Ziele durchaus unterschiedlich. Das zeigte eine Diskussion beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig. Privaten Medienanbietern geht es bei den so genannten Apps für Smartphones und Tabletrechner vorwiegend darum, diese als eine Möglichkeit zu nutzen, um eine neue Einnahmequelle zu schaffen oder die Reichweite von Werbung zu erhöhen. Öffentlich-rechtliche Anbieter haben hier ganz andere Ziele. So betonte Roman Schmelter, bei der ARD für die Tagesschau-App verantwortlich, dass Werbung die Marke "Tagesschau" sogar beschädigen könnte. Die App müsse daher alles vermeiden, um auch nur ansatzweise in die Nähe von Unternehmen gerückt zu werden.
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