Medientreffpunkt Mitteldeutschland


LTE – Die Fläche rückt ins Zentrum

LTE – Hoffnungsträger oder Störfall?

Leipzig, 4. Mai 2011 – Der flächendeckende Ausbau des schnellen mobilen Internets war eine politische Entscheidung, mit der die Lebensqualität der Bevölkerung erhöht und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden sollte. In Zukunft werden Nutzer auch in ländlichen Gebieten von wesentlich höheren Bandbreiten profitieren können. Inzwischen hat sich aber auch gezeigt, dass mit dem Ausbau der neuen Technologie eine Reihe von Problemen verbunden ist. Über dieses und weitere Themen sprachen Experten im Rahmen des Medientreffpunkts Mitteldeutschland, es moderierte Dr. Gernot Busch (Bush Media Consulting).
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Internetfreiheit – Ein Grundrecht für jedermann?

Verfassungsschutz für die Freiheit im Netz?

Leipzig, 3. Mai 2011 – Sollten Internetdienste unter den besonderen Schutz des Grundgesetzes gestellt werden? Über diese Frage haben Medienwissenschaftler und Politiker sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft auf einem Panel der Medienstadt Leipzig e.V. beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig diskutiert. Bisher sei nicht klar, wie diese Dienste verfassungsrechtlich einzuordnen sind – doch ihre Freiheit sei bedroht.
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Meuterei im Mitmachnetz – Jugendschützer im Dialog mit der Netzgemeinde

Jugendschutz zwischen Regulierung und Medienkompetenz

Leipzig, 3. Mai 2011 – Kinder und Jugendliche müssen vor gefährdenden Inhalten im Internet geschützt werden. Das war der Tenor einer Diskussionsveranstaltung der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig.
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Tiefenwirkung bei der Online-Werbung

Werbung im Netz wirkt – langfristig

Leipzig, 3. Mai 2011 – Werbung im Internet wirkt – und dies vor allem langfristig. Das hat Matthias Rothensee, Werbewirkungsforscher vom Berliner Marktforschungsunternehmen eye square auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland gezeigt. In seiner Präsentation bei einem gut besuchten Panel des Branchentreffs in Leipzig sprach Rothensee vor allem über die in seinen Studien festgestellte implizite Tiefenwirkung von Online-Werbung. Demnach nehmen Nutzer diese als solche oft gar nicht wahr und können sie konkret kaum erinnern. Trotzdem seien positive Einstellungsänderungen zu Produkten messbar. Genau darin liegt für den Diplom-Psychologen die implizite Wirkung. Markenbilder lassen sich demnach online gut formen. Selbst wenn die explizite Wirkung schnell nachlasse, die implizite halte länger. Banner wirken also auch ohne Klick, sagt der Forscher, vor allem für das Markenimage habe also das, was online gemacht werde, wichtige Effekte.
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