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	<title>Medientreffpunkt Mitteldeutschland</title>
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		<title>Fazit aus Veranstaltersicht: Der Medientreffpunkt ist etabliertes Branchenevent</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:15:43 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer großen Themenvielfalt, namhaften Fachexperten in den zahlreichen Panels und einem umfangreichen Rahmenprogramm war der Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012 angetreten, als erstes Medien-Event des Jahres die aktuell relevantesten Themen zur Diskussion zu stellen und Medienschaffenden, Politik-Vertretern und dem Branchennachwuchs eine Plattform zum ausführlichen Networking zu bieten. Diese Mission ist rundum gelungen, wie Martin Heine, Direktor der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Medientreffpunkt Mitteldeutschland e.V. einer der Veranstalter des Events, in seinem Fazit befindet. Für die Veranstalter und Teilnehmer heißt es deshalb: Vielen Dank für ein spannendes Netzwerktreffen &#8211; und auf Wiedersehen in 2013!</p>

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		<title>Chaos oder Kontrolle</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S-WOK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der technologische Wandel betrifft nicht nur die Medien Leipzig, 9. Mai 2012 – Die Mediennutzung wandelt sich dramatisch – und mit ihr die Medienlandschaft: Facebook, Twitter und Suchmaschinen reichen vielen jungen Menschen mittlerweile als Informationsquelle. Die klassischen Medien leiden unter sinkenden Werbeeinnahmen und haben Probleme, journalistische Qualität angemessen zu refinanzieren. Viele Onlineableger von Zeitungen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der technologische Wandel betrifft nicht nur die Medien</strong></p>
<p>Leipzig, 9. Mai 2012 – Die Mediennutzung wandelt sich dramatisch – und mit ihr die Medienlandschaft: Facebook, Twitter und Suchmaschinen reichen vielen jungen Menschen mittlerweile als Informationsquelle. Die klassischen Medien leiden unter sinkenden Werbeeinnahmen und haben Probleme, journalistische Qualität angemessen zu refinanzieren. Viele Onlineableger von Zeitungen haben sich zu Netzwerk-Organisatoren und Marketingmaschinen entwickelt, produzieren aber nur selten eigenständige, seriöse Inhalte. Über Macht und Krise der Massenmedien, die Rolle der Journalisten und Partizipation im Netz diskutierten Branchenexperten au einem Panel der Leipzig School of Media beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland.</p>
<p>Peter Wippermann, Professor für Kommunikationsdesign in Essen, zeigte in einem Impulsreferat die aktuellen Probleme des Journalismus auf und wies auf den rapiden Einbruch der Werbeeinnahmen hin. Der Trendforscher attestierte den etablierten Medien ein Strukturproblem, in der ökonomischen Basis, nicht aber im Journalismus an sich. &#8220;Die klassischen Verlage werden sicher überleben, allerdings mit einem eingeschränkten journalistischen Angebot&#8221;, sagte Wippermann und verwies darauf, dass der Burda-Verlag mittlerweile ein Tierfuttersegment habe. Printmedien kümmerten sich derzeit um anderes als um Information, so der Forscher. Dies zeige zum Beispiel der Erfolg des Magazins Landlust, das mittlerweile eine höhere Auflage hat, als der Spiegel.</p>
<p>Das Referat stieß auf zum Teil scharfe Kritik: Dr. Dr. Alexander Görlach, Chefredakteur vom Onlinemagazin &#8220;The European&#8221; entgegnete Wippermann, dass man sich derzeit in einem ganzheitlichen gesellschaftlichen Wandel durch Technologie befinde und nicht nur die Medien betroffen seien. Romanus Otte, General Manager bei WELT Digital, warf Wippermann vor, zuerst die These aufzustellen, und dann aus &#8220;einem Meer von Fakten&#8221; das herauszunehmen, was dazu passt. So glaube er nicht, dass sich die Verlage in Zukunft nur noch am Rande mit journalistischen Inhalten beschäftigen werden. &#8220;Es gab immer ein Rubrikengeschäft im Zeitungsgeschäft&#8221;, bekräftigte Otte. Er geht davon aus, dass die etablierten Medien nach wie vor die öffentliche Diskussion am stärksten prägten.</p>
<p>Mit Blick auf das junge Publikum fragte Moderator Michael Geffken, Direktor der Leipzig Media School, ob sich das Selbstverständnis der Journalisten ändern müsse. Görlach ist überzeugt, dass sich die Maßstäbe von gutem Journalismus nicht ändern werden: &#8220;Sachkundige Recherche, das Einordnen von Informationen&#8221; &#8211; dies alles bleibe wichtig. &#8220;Was sich ändert, sind Karriereperspektiven und Verdienstmöglichkeiten.“ Dr. Ralf Bremer, der Unternehmenssprecher von Google Germany, hält vor allem zwei Dinge für nützlich: &#8220;Journalisten sollten die Technologien beherrschen, auch die Bewegtbild-Kamera.&#8221; Zudem könne unternehmerisches Talent nicht schaden. &#8220;Jeder wird für die Vermarktung seiner eigenen Erzeugnisse sorgen müssen.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/Mi_Chaos_oder_Kontrolle.pdf" target="_blank"><strong>Download als PDF</strong></a></p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Thomas Köhler, S-WOK<br />
Telefon (während des MTM): 0341 – 3500 8655<br />
Mobil  0176 – 62 33 60 52<br />
Telefon: 0341 – 30 81 91 20<br />
Telefax: 0341 – 30 81 91 22<br />
E-Mail: koehler@s-wok.de</p>
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<p><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5838.jpg" rel="lightbox[6825]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6833" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5838-300x212.jpg" alt="DSC 5838 300x212 Chaos oder Kontrolle pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5804.jpg" rel="lightbox[6825]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6832" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5804-300x212.jpg" alt="DSC 5804 300x212 Chaos oder Kontrolle pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5796.jpg" rel="lightbox[6825]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6831" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5796-300x212.jpg" alt="DSC 5796 300x212 Chaos oder Kontrolle pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5792.jpg" rel="lightbox[6825]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6830" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5792-300x212.jpg" alt="DSC 5792 300x212 Chaos oder Kontrolle pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5741.jpg" rel="lightbox[6825]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6829" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/DSC_5741-300x212.jpg" alt="DSC 5741 300x212 Chaos oder Kontrolle pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a></p>
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		<title>Osteuropa &#8211; Blicke auf die europäische Einheit</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S-WOK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ungarn, Estland, Polen: Frische Blicke auf die europäische Einheit Leipzig, 9. Mai 2012 &#8211; Nicht als osteuropäische sondern als europäische Staaten begreifen sich die neuen EU-Mitglieder Ungarn, Estland und Polen. Beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland sprachen Uta Thofern (Deutsche Welle) und Danko Handrick (ARD) mit Botschaftsvertretern über Blicke auf die europäische Einheit, den Euro, Deutschland und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ungarn, Estland, Polen: Frische Blicke auf die europäische Einheit</strong></p>
<p>Leipzig, 9. Mai 2012 &#8211; Nicht als osteuropäische sondern als europäische Staaten begreifen sich die neuen EU-Mitglieder Ungarn, Estland und Polen. Beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland sprachen Uta Thofern (Deutsche Welle) und Danko Handrick (ARD) mit Botschaftsvertretern über Blicke auf die europäische Einheit, den Euro, Deutschland und die bevorstehende Europameisterschaft.</p>
<p>Darin, dass es einen gemeinsamen „Zug Europa“ geben muss, waren sich sich Dr. Katalin Karsai (Botschaft von Ungarn in Berlin), Dr. Mart Laanemäe (Botschaft von Estland in Berlin) und Andrzej Szynka (Botschaft der Republik Polen in Berlin) einig. Diskutieren müsse man allerdings, in welche Richtung der Zug fahre und wie er beladen werde. Laanemäe übte Kritik am tschechischen Präsidenten Václav Klaus, der den Zug ganz ablehne.</p>
<p>„Europa wird als Chance angesehen“, sagte Szynka aus polnischer Sicht. Er wundere sich darüber, dass man die neuen Länder immer wieder zu ihrer Haltung gegenüber Europa befrage: „Wir sind viel optimistischer und freudiger als die alten EU-Länder.“ Mit Blick auf Griechenland sagte er, dass Polen keine Krise der Währung, sondern der Staaten sehe. Bis 2015 wolle die polnische Regierung die Euro-Kriterien erfüllen. Laanemäe sagte, dass anfängliche Bedenken der estnischen Bevölkerung seit dem Beitritt verschwunden seien. Inzwischen würden Europa und der Euro positiv bewertet. Man profitiere von den Erleichterungen beim Reisen und der Einbindung in den europäischen Binnenmarkt. Karsai räumte ein, dass es leider rechtsextreme Stimmen in Ungarn gebe; die allgemeine Zustimmung zu Europa liege aber bei über 70 Prozent. Auch Ungarn arbeite an der Erfüllung der Euro-Kriterien.</p>
<p>Deutschland wird von allen drei Ländern als wichtiger wirtschaftlicher und kultureller Partner wahrgenommen. Szynka sagte, es gebe viel weniger Vorurteile gegenüber Deutschland als noch vor 20 Jahren. Die Grenzen seien offen und würden von beiden Seiten passiert. Nach dem Englischen sei Deutsch die zweithäufigste Fremdsprache in Polen. Umgekehrt wünschte er sich aber, dass die polnische Kultur in Deutschland noch stärker wahrgenommen wird. Laanemäe sagte, die Deutschen hätten sich im letzten Jahrzehnt ein sehr positives Image geschaffen. Weil die Menschen in Estland ähnliche Fragen bewegten, nehme man in den Medien die politischen Debatten Deutschlands wahr. Karsai sprach ebenfalls von einer positiven Sicht auf Deutschland in Ungarn. Von der Kita bis zur Universität könne man dort mit der deutschen Sprache aufwachsen.</p>
<p>Die derzeit heiß diskutierte Frage eines Boykotts der Europameisterschaft in der Ukraine kam auch in der Leipziger Runde zur Sprache. Laanemäe verzichtete diplomatisch auf eine Stellungnahme, weil Estland sowieso nicht an der Europameisterschaft teilnehme. Szynka forderte hingegen dazu auf, die Ukraine als Nachbarn der europäischen Union nicht zu isolieren. Man solle im Gespräch bleiben und politische Ereignisse nicht mit sportlichen vermengen.</p>
<p><strong><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/Mi_Blicke_auf_die_europaeische_Einheit.pdf" target="_blank">Download als PDF </a></strong></p>
<p><strong>Pressekontakt:</strong><br />
Thomas Köhler, S-WOK<br />
Telefon (während des MTM): 0341 – 3500 8655<br />
Mobil  0176 – 62 33 60 52<br />
Telefon: 0341 – 30 81 91 20<br />
Telefax: 0341 – 30 81 91 22<br />
E-Mail: koehler@s-wok.de</p>
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<p><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7447.jpg" rel="lightbox[6801]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6809" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7447-300x212.jpg" alt="MG 7447 300x212 Osteuropa   Blicke auf die europäische Einheit pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7452.jpg" rel="lightbox[6801]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6811" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7452-300x212.jpg" alt="MG 7452 300x212 Osteuropa   Blicke auf die europäische Einheit pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7454.jpg" rel="lightbox[6801]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6812" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7454-300x212.jpg" alt="MG 7454 300x212 Osteuropa   Blicke auf die europäische Einheit pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7474.jpg" rel="lightbox[6801]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6813" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7474-300x212.jpg" alt="MG 7474 300x212 Osteuropa   Blicke auf die europäische Einheit pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7481.jpg" rel="lightbox[6801]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6814" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7481-300x212.jpg" alt="MG 7481 300x212 Osteuropa   Blicke auf die europäische Einheit pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7495.jpg" rel="lightbox[6801]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6815" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7495-300x212.jpg" alt="MG 7495 300x212 Osteuropa   Blicke auf die europäische Einheit pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a></p>
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		<title>Uwe Müller (Die Welt): &#8220;Wir schauen weiterhin sehr aufmerksam hin, was sich beim MDR tut.&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[MTM Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Panel, in dem es nur um den MDR ging &#8211; das wollte sich auch die Intendantin Prof. Dr. Karola Wille nicht entgehen lassen, und nahm im Publikum Platz, während der neue Sprecher, Walter Kehr, auf dem Podium Stellung zur Zukunft und zur jüngeren Vergangenheit des Senders bezog. Anders als von einigen erwartet war die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Panel, in dem es nur um den MDR ging &#8211; das wollte sich auch die Intendantin Prof. Dr. Karola Wille nicht entgehen lassen, und nahm im Publikum Platz, während der neue Sprecher, Walter Kehr, auf dem Podium Stellung zur Zukunft und zur jüngeren Vergangenheit des Senders bezog. Anders als von einigen erwartet war die Debatte weniger kontrovers, sondern doch sehr konstruktiv, wie Moderator Dr. Michael Rediske (Reporter ohne Grenzen) zum Abschluss des Panels &#8220;Stark durch Kritik: Die Zukunft des MDR&#8221; bemerkte. Wir haben im Anschluss noch einmal bei Uwe Müller (Die Welt) nachgehakt.</em></p>
<p><strong><em></em>Inwieweit hat das Image des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Allgemeinen durch die Kette von MDR-Skandalen gelitten?</strong></p>
<p>Zumindest sehen viele Intendanten der anderen ARD-Anstalten das Image beschädigt. Skandale im öffentlich-rechtlichen Rundfunkbereich kommen immer wieder vor, aber der MDR war da absoluter Spitzenreiter &#8211; und das über Jahre hinweg. Die Intensität und der Umfang der einzelnen Skandale waren einzigartig. Das hat mit der Kultur des MDR zu tun.</p>
<p><strong>Der MDR-Sprecher, Herr Kehr, sagte auf dem Podium, dass Frau Prof. Dr. Wille, am 1. November 2011 den Reset-Knopf gedrückt hat. Würden Sie dem zustimmen?</strong></p>
<p>Sie hat mehrere Ansagen gemacht &#8211; zum Beispiel, dass die Kontrollmechanismen gestärkt werden sollen. In einzelnen Bereichen hat sie das auch schon umgesetzt. Aber bei so einem großen &#8220;Laden&#8221; wie dem MDR kann man nicht einfach den Reset-Knopf drücken. Da haben sich über viele Jahre Strukturen verfestigt und es gibt noch einige Ecken, in die man sehr genau schauen muss. Noch sind die alten Skandale, insbesondere die Foht-Affäre, längst noch nicht aufgeklärt. Was da herauskommt, muss man sehen.</p>
<p><strong>Bei der Enthüllung der letzten Skandale war &#8220;Die Welt&#8221; maßgeblich beteiligt. Nach offenen Briefen zwischen Ihrem Chefredakteur, Jan-Eric Peters, und dem ehemaligen MDR-Intendanten Prof. Dr. Udo Reiter &#8211; wie ist das Verhältnis heute zwischen Ihrem Medium und dem MDR? Die Debatte auf dem Podium gerade war doch eher zahm.</strong></p>
<p>Ich sehe das eher sportlich, auch diesen Briefwechsel. Die Mehrheit der Medien, die darüber berichtet hat, hat es so bewertet, dass Herr Reiter von gravierenden Versäumnissen, die er zu verantworten hat, ablenken wollte. Wir schauen natürlich weiterhin sehr aufmerksam hin, was sich beim MDR tut. Ich habe das Gefühl, dass darauf nicht mehr mit einer aggressiven Abwehrhaltung reagiert wird.</p>
<p><strong>Was muss der MDR Ihrer Meinung nach tun, um verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen?<br />
</strong></p>
<p>Der MDR ist eine starke Marke, aber er muss insgesamt eine andere Kultur schaffen. Das fängt im Inneren an, etwa mit der Information der Mitarbeiter. Vorkommnisse erst aus der Presse zu erfahren, ist nicht gut für ein Unternehmen. Die Kultur der Offenheit und Transparenz muss dann auch nach außen gelten.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Welche Zukunft sehen Sie für den MDR? Trifft der Paneltitel &#8220;Stark durch Kritik&#8221; zu?</strong></p>
<p>Das Problem war nicht die Kritik, sondern die Vorkommnisse beim MDR. Darüber wurde berichtet &#8211; was jetzt als Kritik angesehen wird. Da haben Journalisten aber einfach nur ihren Job gemacht, wie sie das in anderen Bereichen, etwa der Politik und Wirtschaft, ebenfalls machen würden. Die veröffentlichte Meinung hat auch dafür gesorgt hat, dass gewisse Prozesse im MDR beschleunigt werden. Denn der MDR hat es einfach satt, als Schmuddelkind der ARD zu gelten. Viele MDR-Journalisten, die hochmotiviert sind, möchten verständlicherweise wieder für ihre journalistischen Leistungen wahrgenommen werden und nicht als Mitarbeiter eines Hauses, in dem es drunter und drüber geht.</p>
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		<title>Chancen und Möglichkeiten des lokalen Fernsehens in Sachsen</title>
		<link>http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/chancen-und-moglichkeiten-des-lokalen-fernsehens-in-sachsen</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S-WOK</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Pressetexte]]></category>

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		<description><![CDATA[Funkanalyse 2012 der SLM vorgestellt Leipzig, 9. Mai 2012 – Auch auf dem diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde die Funkanalyse 2012 der Sächsischen Landesanstalt für private Rundfunk und neue Medien vorgestellt. Holger Liljeberg und Sindy Krambeer von INFO GmbH präsentierten die Ergebnisse zu den Faktoren Reichweite, Nutzung und Nutzererwartungen. Insgesamt 1.759.850 potenzielle Nutzer von Lokalfernsehen gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Funkanalyse 2012 der SLM vorgestellt</strong></p>
<p>Leipzig, 9. Mai 2012 – Auch auf dem diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde die Funkanalyse 2012 der Sächsischen Landesanstalt für private Rundfunk und neue Medien vorgestellt. Holger Liljeberg und Sindy Krambeer von INFO GmbH präsentierten die Ergebnisse zu den Faktoren Reichweite, Nutzung und Nutzererwartungen.</p>
<p>Insgesamt 1.759.850 potenzielle Nutzer von Lokalfernsehen gibt es in Sachsen. Diese Menschen haben nicht nur die technische Möglichkeit, lokales Fernsehen zu empfangen, sondern wissen auch, dass es einen lokalen Sender gibt. Davon schauen ca. 1,55 Mio. tatsächlich zu. Während sich der durchschnittliche Nutzer statistisch nicht nennenswert von der sächsischen Gesamtbevölkerung unterscheidet, sind Stammzuschauer im Schnitt wesentlich älter, schlechter ausgebildet und verfügen über ein deutlich niedrigeres Einkommen.</p>
<p>Die durchschnittliche Bewertung der lokalen Sender fiel mittelmäßig aus: Fast die Hälfte der Zuschauer vergaben die Schulnote 3, der Gesamtdurchschnitt lag bei 2,8. Besonders das Thema Meinungsbildung wurde schwach bewertet, obwohl viele Nutzer der Ansicht waren, dass Lokalfernsehen sympathisch und aktuell wäre, in der Region einfach dazugehören würde und ein Themenspektrum abdecke, was in anderen Sendern zu kurz komme. Die Zuschauerbindung ist indes bescheiden: Nur 29 Prozent der Zuschauer würden ihren lokalen Sender tatsächlich vermissen, wenn er abgeschaltet würde, darunter deutlich mehr alte als junge Menschen.</p>
<p>Trotzdem ist lokales Fernsehen ein guter Werbeträger: 47 Prozent der Nutzer zeigen Interesse an der Werbung im lokalen Fernsehen, etwas über die Hälfte schalten nicht weg. Sie erwarten dabei Werbung von lokalen Anbietern und stehen dieser aufgeschlossen gegenüber. Ein großes  Risiko für lokales Fernsehen sahen Krambeer und Liljeberg im Trend zum digitalen Fernsehen. „Diesen Trend sollte man mitmachen“, sagte Krambeer, denn der Kabelempfang habe bereits jetzt an Bedeutung verloren und würde dies auch zukünftig tun. Auch die neuen digitalen Geräte würden eine Hürde darstellen, weil man diese extra auf analogen Empfang umstellen müsse, ergänzte Liljeberg. Gerade ältere Menschen seien dazu oft nicht in der Lage, so bestehe die Gefahr, dass lokales Fernsehen „auch auf den Endgeräten in der Nische verschwindet“, so Liljeberg. Ohne digitale Umstellung würde Lokal-TV an Reichweite verlieren, warnten sie.</p>
<p>Chancen gebe es auf der inhaltlichen Seite. Hier gelte es, mit lokalen und sublokalen Themen zu punkten, dabei aber stärker zur Meinungsbildung beizutragen. Auch müsse man das Programm vorsichtig an jüngere Zuschauer anpassen, die sich verstärkt für Boulevard-Themen und Veranstaltungstipps interessieren. Auch in der Kooperation mit anderen lokalen Fernsehsendern oder anderen Medien sahen sie mögliche  Synergien.</p>
<p><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/Mi_Funkanalyse_2012.pdf" target="_blank"><strong>Download als PDF</strong></a></p>
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Thomas Köhler, S-WOK<br />
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		<title>Stark durch Kritik &#8211; Die Zukunft des MDR</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>S-WOK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es tut sich was beim MDR Leipzig, 9. Mai 2012 – Seit dem Wechsel an der Spitze im Herbst vergangenen Jahres hat sich beim Mitteldeutschen Rundfunk viel bewegt. Es gibt aber noch viel zu tun. Das haben beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig namhafte Medienjournalisten und der Leiter der Hauptabteilung Kommunikation beim MDR, Walter Kehr, gesagt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es tut sich was beim MDR</strong></p>
<p>Leipzig, 9. Mai 2012 – Seit dem Wechsel an der Spitze im Herbst vergangenen Jahres hat sich beim Mitteldeutschen Rundfunk viel bewegt. Es gibt aber noch viel zu tun. Das haben beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig namhafte Medienjournalisten und der Leiter der Hauptabteilung Kommunikation beim MDR, Walter Kehr, gesagt. Der MDR sei durchaus durch Schaden klug geworden, betonte Kehr. Nun werde in parallel verlaufenden Prozessen viel verändert, mehrere Strukturen würden umgebaut.</p>
<p>Ausgangspunkt der Diskussion war die Serie von Skandalen, die der MDR in den 20 Jahren seines bisherigen Bestehens geschrieben hatte. WELT-Redakteur Uwe Müller sagte: „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des MDR.“ Nicht nur die KiKA- und die Foht-Affäre hätten Mängel bei der Kontrolle und fragwürdige Methoden sichtbar gemacht. Die Berliner Medienjournalistin Ulrike Simon beschrieb den Umgang damit als neue Herausforderung für Medienjournalisten: „Die Ausmaße gingen weit über das übliche Geschäft hinaus, statt mit Programmqualität mussten wir uns mit Strafrecht befassen.“ Die Verantwortlichen seien Journalisten zunächst beschwichtigend gegenüber getreten, oder – wie Steffen Grimberg von der taz zu ergänzen wusste – in einer massiven Abwehrhaltung. Die Devise sei zunächst noch wegschauen und ignorieren gewesen.</p>
<p>Längst sei nicht alles aufgeklärt, besonders die Motive von Udo Foht seien weiter unklar, betonte Ulrike Simon. Nach ihren Erkenntnissen sei deshalb bei den Mitarbeitern des MDR die Angst groß, dass es kein Ende haben wird mit den Skandalen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft liefen ja auch noch. Die Frage sei nun, wie der MDR in Zukunft damit umgehe, wie er neue Strukturen aufbaue und lebe. „Im Moment hat man den Eindruck, dass viele neue Regeln eingeführt werden, deren Sinnhaftigkeit sich vielen Mitarbeitern nicht erschließt“, sagte Simon. Dadurch werde die Arbeit im Alltag erschwert. MDR-Sprecher Walter Kehr korrigierte, es handle sich nicht um neue Regeln. Bestehende würden reformiert, damit sie auch „lebbar“ werden. Das sei keine neue Bürokratie: „Wer das Quittieren einer Pizza-Lieferung als Bürokratie versteht, erlebt das jetzt natürlich als Bürokratie“, erklärte er. Die Kommunikation ins Haus hinein müsse besser werden, die Debatte um die Entwicklung eines Redakteursstatuts empfinde er vor diesem Hintergrund als erfrischenden Prozess.</p>
<p>In Hinblick auf die Zukunft sagte Uwe Müller von der WELT, der MDR habe die Chance, die Stimme des Ostens zu sein. Der Sender müsse diese Chance aber auch wahrnehmen. Zudem könnte sich der MDR mit Berichten aus den Nachbarländern Polen und Tschechien stärker profilieren. Der taz-Medienredakteur Steffen Grimberg empfahl dem MDR die Einführung eines kritischen Medienmagazins. „Dies wäre ein Beitrag für mehr Transparenz“, sagte er. Viele Vorgänge seien nicht auf den MDR beschränkt, wie der Versuch der politischen Einflussnahme auf die Intendantenwahl im vergangen Jahr gezeigt habe. Im Übrigen finde er die Entwicklungen nach der Wahl von Karola Wille sehr spannend. Zudem mischten sich zwei Vertreter des MDR-Rundfunkrats in Diskussion ein und baten das Podium, die Veränderungen der vergangenen Wochen zur Kenntnis zu nehmen. In der Vergangenheit habe es durchaus journalistische Defizite gegeben, nun aber habe ein Wandel begonnen.</p>
<p><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/Mi_Stark_durch_Kritik.pdf" target="_blank"><strong>Download als PDF</strong></a></p>
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		<title>WELT DIGITAL: Klassische Medien können im Online-Kampf bestehen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:16:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die klassischen Medien werden gern als Verlierer in der digital-fokussierten Entwicklung neuer Kanäle und Medienformen gesehen. Dass dies ein Trugschluss ist, erklärt Romanus Otte, General Manager bei WELT DIGITAL, im Video-Interview. Nachdem er unter anderem mit Google-Vertretern und Trendforschern im Panel &#8220;Chaos oder Kontrolle &#8211; Welche Rolle(n) können die Medien in digitalen Zeiten spielen?&#8221; zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die klassischen Medien werden gern als Verlierer in der digital-fokussierten Entwicklung neuer Kanäle und Medienformen gesehen. Dass dies ein Trugschluss ist, erklärt Romanus Otte, General Manager bei WELT DIGITAL, im Video-Interview. Nachdem er unter anderem mit Google-Vertretern und Trendforschern im Panel &#8220;Chaos oder Kontrolle &#8211; Welche Rolle(n) können die Medien in digitalen Zeiten spielen?&#8221; zu dem Punkt gekommen war, dass sich die Verbreitungswege und Darstellungsarten medialer Inhalte zwar verändern &#8211; journalistische Tugenden jedoch bleiben -, befindet er: &#8220;Auch im Web ist Qualitätsjournalismus inzwischen auf wirtschaftlich vernünftige Weise machbar!&#8221;</p>

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		<title>Medien in Bewegung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:09:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Senderchefs und Politiker debattierten aktuelle medienpolitische Fragen Leipzig, 9. Mai 2012 &#8211; Die Zeit der Ritualkonflikte zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien ist vorbei. Zu groß sind die neuen Herausforderungen durch die Digitalisierung und Globalisierung der Medienwelt. Das wurde auf einer Diskussionsveranstaltung beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig deutlich. Dennoch begann die Runde auf die herkömmliche Art. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Senderchefs und Politiker debattierten aktuelle medienpolitische Fragen<br />
</strong></p>
<p>Leipzig, 9. Mai 2012 &#8211; Die Zeit der Ritualkonflikte zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien ist vorbei. Zu groß sind die neuen Herausforderungen durch die Digitalisierung und Globalisierung der Medienwelt. Das wurde auf einer Diskussionsveranstaltung beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig deutlich.</p>
<p>Dennoch begann die Runde auf die herkömmliche Art. Grund war der Streit zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Anbietern über ein neues Projekt von ARD und ZDF. Die beiden Anstalten wollen mit &#8220;Germany´s Gold&#8221; eine Internetplattform gründen, auf der sich Nutzer Inhalte, die schon einmal im Fernsehen liefen, noch einmal im Netz anschauen können.  Für den ZDF-Intendanten Dr. Thomas Bellut bietet dieses Projekt einer Public-Private-Partnership die Möglichkeit, dass Produzenten und die Rechteinhaber auch nach der TV-Ausstrahlung etwas von ihrer Arbeit haben. Auch wenn auf dem Portal Werbung geplant sei, hielten sich ARD und ZDF streng an die gesetzlichen Vorgaben, stellte Bellut klar. Man erwarte von dem neuen Portal im Übrigen keine riesigen Gewinne. MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille ergänzte Belluts Aussagen dahingehend, dass den Öffentlich-Rechtlichen grundsätzlich kommerzielle Tätigkeit erlaubt sei. Dass das gehe, zeigten nicht zuletzt die guten Geschäftsmodelle der britischen BBC.</p>
<p>Spätestens hier musste sich Dr. Tobias Schmid, Bereichsleiter Politik bei RTL, kritisch einmischen. Erstens sei ein vergleichbares Projekt der Privatsendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 vom Kartellamt gestoppt worden und zweitens glaube er nicht, dass es den Öffentlich-Rechtlichen bei dem neuen Projekt nicht in erster Linie ums Geldverdienen gehe. Belluts Vorgänger Markus Schächter habe im Zusammenhang mit &#8220;Germany´s Gold&#8221; von einer Goldgrube gesprochen. Schmid hätte sich im Vorfeld des Projektes eine offenere Kommunikation durch ARD und ZDF gewünscht. Außerdem sehe er Probleme mit dem Werbeverbot für die Öffentlich-Rechtlichen im Onlinebereich. Und nicht zuletzt gingen ARD und ZDF immer stärker in kommerzielle Bereiche. Das sollte überprüft werden. Auch ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert übte Kritik am Kartellamt, dass eine vergleichbare Plattform der Privaten untersagt hatte. Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, zeigte Verständnis für das Projekt von ARD und ZDF. Warum sollten Produzenten kein Interesse haben, ihre Inhalte noch einmal zu vermarkten? Klar müsse aber sein, dass gebührenfinanzierte Inhalte werbefrei sein müssten. Ein wenig kritischer sieht das Modell Staatsminister Dr. Johannes Beermann, Chef der sächsischen Staatskanzlei. Er gab zu bedenken, dass der Rundfunkstaatsvertrag &#8220;Geschäftsmodelle&#8221; nicht vorsehe. &#8220;Die Öffentlich-Rechtlichen sind keine Geschäftsmodelle sondern Kulturgut&#8221;, das solle man bei der Diskussion bitte nicht vergessen, so Beermann. Es sei Zeit, dass sich die Öffentlich-Rechtlichen wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrierten.</p>
<p>Das Thema Apps im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde nur gestreift, da in der Vergangenheit schon alles darüber gesagt zu sein schien. Trotzdem zeigte sich MDR-Chefin Karola Wille erfreut, dass die Tagesschau-App für den Grimme-Preis nominiert wurde. Einen etwas weiteren Kreis wollte Conrad Albert ziehen, der darauf hinwies, dass sich die Diskussion all die Jahre sehr kleinteilig gezeigt habe. Die Dimensionen seien aber schon längst viel größer. Medienpolitik mache nicht an nationalen Grenzen Halt. Es könne nicht sein, dass durch nationale Regulierung Angebote so beschnitten würden, dass sie mit internationalen Angeboten wie GoogleTV oder Youtube  nicht mithalten könnten.  Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V., forderte die Politik auf, endlich auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren. Dazu gehöre das Thema Plattformneutralität. Der Ball liege bei der Politik. Diesen Ball nahm Johannes Beermann sogleich auf. Er sagte, er könne das Gejammer nicht mehr hören. Es sei Zeit, dass die Kreativen hier in Deutschland Angebote entwickelten, die international konkurrenzfähig seien. Bisher kämen die Geschäftsideen aber eher von Amerikanern oder Russen. Die Politik könne sich um Themen wie Urheberrecht oder Verbraucherschutz kümmern, die Wirtschaft müsse sich aber selbst bewegen. Conrad Albert pflichtet Beermann im Prinzip bei, präzisierte aber seine Forderung: &#8220;Wir wollen Befreiung, also Befreiung von den Fesseln&#8221;, dann sei er auch zuversichtlich, dass aus Deutschland konkurrenzfähige Angebote kämen.</p>
<p><strong><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/Mi_Medien_in_Bewegung.pdf">Download als PDF</a></strong></p>
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<p><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7136.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6742" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7136-300x212.jpg" alt="MG 7136 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7153.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6743" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7153-300x212.jpg" alt="MG 7153 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7236.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6744" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7236-300x212.jpg" alt="MG 7236 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7276.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6746" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7276-300x212.jpg" alt="MG 7276 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7284.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6747" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7284-300x212.jpg" alt="MG 7284 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7301.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6758" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7301-300x212.jpg" alt="MG 7301 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7313.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6759" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7313-300x212.jpg" alt="MG 7313 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7330.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6760" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7330-300x212.jpg" alt="MG 7330 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7350.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6762" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7350-300x212.jpg" alt="MG 7350 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a><a href="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7419.jpg" rel="lightbox[6723]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6763" title="Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2012" src="http://www.medientreffpunkt-mitteldeutschland.de/wp-content/uploads/2012/05/MG_7419-300x212.jpg" alt="MG 7419 300x212 Medien in Bewegung pressetexte fotos aktuelles  " width="300" height="212" /></a></p>
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		<title>MDR-Intendantin: &#8220;Auch die Jugend schaut heute noch linear TV.&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:44:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Welche strukturellen Veränderungen braucht das deutsche Mediensystem, um zukunftsfähig zu sein? Wie erreichen die großen Schlachtschiffe des Rundfunks, sprich: die Vollprogramme, ihre Zielgruppen in den kommenden Jahren? Und wieviel Deregulierung ist angemessen, wenn die Sender Freiheiten für das wirtschaftliche Überleben einfordern? All diese Fragen beschäftigten die hochkarätig besetzte &#8220;Elefantenrunde&#8221; auf dem diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Fazit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche strukturellen Veränderungen braucht das deutsche Mediensystem, um zukunftsfähig zu sein? Wie erreichen die großen Schlachtschiffe des Rundfunks, sprich: die Vollprogramme, ihre Zielgruppen in den kommenden Jahren? Und wieviel Deregulierung ist angemessen, wenn die Sender Freiheiten für das wirtschaftliche Überleben einfordern? All diese Fragen beschäftigten die hochkarätig besetzte &#8220;Elefantenrunde&#8221; auf dem diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Fazit der anderthalbstündigen Diskussion: Es müssen an vielen Punkten Lösungen gefunden werden, um mit der sich rasant entwickelnden Medienkultur im Web Schritt zu halten.</p>
<p>Im anschließenden Interview erklärt MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille, warum man auf Medienseite keine Angst vor der jugendlichen Zielgruppe haben sollte &#8211; dafür aber Respekt vor Suchmaschinen.</p>

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		<title>Aussteller-Umfrage: Vielfalt in Themen und Gesprächen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die dominanten Technik-Themen in den Aussteller-Gesprächen auf dem diesjährigen Medientreffpunkt sind Digitalradio und HbbTV. Unsere kleine Umfrage unter den in der ausstellenden Firmen und Institutionen zeigt: Die Verbindung von Fachinhalten in den Panels und den Angeboten im Rahmenprogramm funktioniert. Die große Vielfalt an Ausstellern holt dabei sowohl jugendliche MTM-Teilnehmer ab als auch Medienmacher und Fachexperten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dominanten Technik-Themen in den Aussteller-Gesprächen auf dem diesjährigen Medientreffpunkt sind Digitalradio und HbbTV. Unsere kleine Umfrage unter den in der ausstellenden Firmen und Institutionen zeigt: Die Verbindung von Fachinhalten in den Panels und den Angeboten im Rahmenprogramm funktioniert. Die große Vielfalt an Ausstellern holt dabei sowohl jugendliche MTM-Teilnehmer ab als auch Medienmacher und Fachexperten aus der Medienpolitik. Die media city Leipzig findet dabei als Veranstaltungsort großen Anklang.</p>

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